Bestand trifft Holz — so hieß der Fachkongress, den proHolz BW und proHolz Bayern letzte Woche Dienstag bei uns im Kloster Reimlingen veranstaltet haben. Rund 50 Architekten, Planer, Energieberater und Investoren waren da. Gemeinsamer Nenner: alle bauen, planen oder finanzieren mit Holz. Und alle wollten sehen, wie unsere serielle Aufstockung in der Praxis aussieht — nicht im Renderbild, sondern im fertigen Gebäude.
Für uns war’s eine besondere Gelegenheit. Das Quartier in seiner ganzen Bandbreite zeigen: 23 aufgestockte Wohnungen oben, im Erdgeschoss MVZ und ambulanter Pflegestützpunkt, daneben 24/7-Regiomarkt, Bankfiliale und betreute Senioren-WG. Ein lebendiges, gemischt genutztes Ensemble — und dazwischen das, was wir mit Schlosser Holzbau in nur drei Monaten dort hingesetzt haben.
Klar, wenn 50 Fachleute durch dein Gebäude laufen, gibt’s nichts zu beschönigen. Genau das war auch der Punkt. Was funktioniert wirklich in der Praxis. Wo waren die Knackpunkte. Was würde man heute anders machen. Diskutiert wurde direkt vor Ort — Decke gucken, Anschlüsse anschauen, Brandschutz hinterfragen. Genau die Tiefe, die in der Branche meistens fehlt.
Initiiert hat den Tag proHolz BW gemeinsam mit Schlosser Holzbau und holzius Vollholzhaus. Der Fokus war so präzise wie der Titel: wie Bestand mit Holz weitergebaut werden kann — nicht als Vision, sondern als laufendes Projekt.
Danke an alle, die da waren. Vor allem an proHolz BW und proHolz Bayern für die Organisation, an Schlosser Holzbau für die fachliche Tiefe — und an unser Quartier dafür, dass es gut aussieht, wenn 50 Experten es zerlegen.